Was der Lichtschutzfaktor aussagt

Bevor man in den Urlaub fährt denkt man oft an die notwendigsten Dingen wie etwa Kleidung, das heißt die richtige Badehose oder man denkt darüber nach, welches Badetuch sich am Strand besser machen würde. Hierbei spielt die Liebe zum Detail eine wichtige Rolle, denn schliesslich will man am Strand auch etwas angeben können und ordentlich im Trend liegen.

Braune Haut an einem weißen Sandstrand ist definitiv ein Foto wert, doch bevor es zur Sommerbräune kommen kann, sollte alle notwendigen Vorkehrungen getroffen werden. Ein kleines Detail, an welches leider nicht so oft gedacht wird ist die Sonnencreme. Eigentlich sollte diese mit an erster Stelle bei der Urlaubsplanung in den wärmeren Regionen kommen, denn Sonnencreme schützt unsere Haut vor der gefährlichen ultravioletten Strahlung, kurz UV-Strahlung.

Wer schon einmal Sonnencreme gekauft hat, weis sicherlich worauf man beim Kauf selbst achten muss. Hier kommt der Lichtschutzfaktor ins Spiel. Der Lichtschutzfaktor, kurz "LSF", gibt an wie stark man mit der entsprechenden Sonnencreme vor dem Sonnenlicht geschützt ist. Genauer gesagt gibt der Lichtschutzfaktor an, wie lange man sich dem Sonnenlicht aussetzen darf.

Dabei kann nicht jede Sonnencreme für jeden Hauttyp verwendet werden. Unterschiedliche Hauttypen benötigen auch speziell darauf angepasste Sonnencremes. Fährt man also in den Urlaub, wo sowieso die Menschen etwas dunkelhäutiger sind, so kann man davon ausgehen, dass das dortige Angebot an Sonnencreme nicht für die eigene Haut bestimmt ist. Hier heißt es ganz genau auf den Sonnenschutzfaktor einer Sonnencreme zu achten. Auch wie stark die Sonne gerade auf die Erde strahlt kann den nötigen Lichtschutzfaktor verändern.

Wie lange man sich in der Sonne mt einer Sonnencreme aufhalten darf, kann man ganz einfach errechnen, in dem man den Sonnenschutzfaktor mit 10 multipliziert. Hat man also einen Sonnenschutzfaktor von 20, so darf man sich damit 200 Minuten in der Sonne aufhalten. Innerhalb dieses Zeitraums ist das Risiko für einen Sonnenbrand deutlich gesenkt. Selbstverständlich bedeutet dies jetzt nicht, dass man mit dem Auftragen der Sonnencreme unbegrenzt lange in der Sonne bleiben darf. Nebem öfteren erneutem Eincremen sollte man außerdem darauf achten, dass das Hautkrebsrisiko nur gesenkt ist und nicht vollständig aufgehoben.

Weiterhin nützlich könnte daher ein Sonnenschutz nach Maß sein. Das heißt einerseits könnte man auch ein kleines Dach oder einen Sonnenschirm zum Schutz vor übermäßiger Sonneneinstrahlung verwenden. Durchschnittlich sollte man aller zwei Stunden die Cremes neu auftragen, besonders nach dem Badengehen. Auch wenn viele Sonnencremes damit werben wasserfest zu sein so ist gemeint, dass diese eine durchschnittliche Badezeit von 20 Minuten überstehen können und mindestens 50% noch auf der Haut bleiben.