Baden als Lifestyle - Eine Leidenschaft verschieden ausgelebt

Man kennt es. Der Sommer steht vor der Tür und die Temperaturen schießen – gefühlt – im Sekundentakt nach oben. Jetzt beginnt die Zeit der Badeverrückten. Zu tausenden strömen Vergnügungsbegeisterte aus Ihrem Wohnungen und Häusern um die Badelocations der Republik zu stürmen. Ob es sich dabei um öffentliche oder private Gewässer handelt spielt dabei kaum eine Rolle.
Bei aller Gemeinsamkeiten der „Wasserratten“ werden jedoch zwei Lager unterschieden. Je nach persönlicher Einstellung werden natürliche Gewässer wie Seen, Teiche und Flüsse oder künstlich angelegte, wie Freibäder, bevorzugt.

Die „Badeökos“

Ein großer Teil der Bade-Community Deutschlands bevorzugt natürliche Gewässer um Ihrem Badespaß freien Lauf zu lassen. Ohne den Einfluss von Chemikalien, wie Chlor, genießt dieser Teil der Gemeinschaft die Atmosphäre an natürlichen Gewässern. Zu den Vorzügen zählt oftmals eine wunderschöne Umgebung, seltene Wasserpflanzen, Fischbestände und die Chance beim Baden Teil eines ökologisch wertvollen Systems zu sein. Auch der natürliche Wellengang oder die gute Qualität des Wassers ziehen regelmäßig eine große Anzahl von Badegästen an die entsprechenden Gewässer. Die einzigartige Atmosphäre schart bereits seit den Anfängen der Badekultur viele Fans um sich, welche sich der Natur auch beim Baden verbunden fühlen.

"Chlor for the win"

-so oder ähnlich sarkastisch sehen Fans natürlicher Gewässer die künstlichen Bademöglichkeiten der Republik. Doch der weit verbreitete Irrglauben, dass diese Gewässer vollkommen überchlort sind und bloße Sprung insWasser zu tränenden Augen führt trifft bei weitem nicht zu. Freibadgänger schätzen vor allem den Umstand des ständig gefilterten, klaren und keimfreien Wassers sowie die Zahlreichen Möglichkeiten am und im Becken. Neben Sprungtürmen warten Freibäder z.B. mit genormten Bahnen und geschultem Personal auf, dass jederzeit und vor allem im Notfall innerhalb weniger Sekunden zu Hilfe eilt. Badegäste die sich vor der Anwesenheit von Fischen und Wasserpflanzen ekeln finden im Freibad die beste Alternative.

 

Unterschiedliche Ansichten im Geiste vereint

Trotz dieser unterschiedlichen Ansichten der „Badeökos“ und „Chlorfanatiker“ eint alle dieselbe Intention – der große Badespaß im Sommer. Da macht es keinen großen Unterschied welches Gewässer man bevorzugt. Um sich abzukühlen und ein paar Runden zu schwimmen erfüllen Freibäder wie auch Seen oder Teiche ihren Zweck hervorragend. Wer also nicht auf private Gartenteiche oder Pools zurückgreifen kann sollte sich für eine Seite entscheiden oder wie viele andere Badegäste beide Möglichkeiten – Freibad oder Badeseen – abwechselnd nutzen. So kann man abschließend allen Badebegeisterten nur eine schöne Zeit während der Badesession wünschen.