Schwimmen für die Gesundheit

Gesundheitstipps gibt es viele, doch nur selten hört man auch von einem Besuch im Schwimmbad für die eigene Gesundheit. Wer etwas für die eigene Gesundheit tun will, dem wird meißt dazu geraten Joggen zu gehen. Schwimmen kann aber auch schlank und gesund machen.

Warum Schwimmen und nicht Joggen?

Beim Schwimmen wird der Körper an allen wichtigen Stellen trainiert. Weiterhin ist die Lastverteilung beim Schwimmen anders. Beim Joggen oder Laufen werden die Knie durch das abwechselnde Auftreten stark belastet. Beim Schwimmen "schwebt" der Körper frei im Wasser. Die Belastung auf die Gelenke ist hier deutlich niedriger.

Ist Joggen anstrengender?

Schwimmen ist aufwendiger als Joggen, da es einerseits wesentlich mehr Überwindung kostet einmal in das kühle Nass zu springen, andererseits lohnt sich dies, denn man tut dem Körper damit es Gutes. Kaum eine Sportart benötigt soviel Kraft und nicht umsonst zählt Schwimmen zu den Ausdauersportarten. Schwimmen ist anstrengender als Joggen, da man sich hier beispielsweise gegen den Wasserwiderstand bewegen muss. Daraus resultiert auch ein effektiveres Training. Besonders für Übergewichtige ist diese Sportart auch angenehmer, da wie bereits erwähnt einerseits die Belastung auf die Knochen geringer ist, andererseits man im Wasser quasi "schwebt". Die eigene Maße erscheint einem hierbei um einiges leichter, was nicht zuletzt auch das Training für viele Übergewichtige wesentlich attraktiver macht.

Welche Vorteile bringt das Schwimmen?

Regelmäßiges Training bringt Schwung in das gesamte Herz-Kreislauf-System. Auch Nackenverspannungen, sowie Verspannungen im Schulterbereich werden durch die Armbewegungen einfacher gelöst. Die Durchblutung wird dank der Bewegungen der Beine angeregt. Wie man schwimmt ist dabei jedem selbst überlassen. Egal ob nun die Beine auf und ab bewegt oder im Stil eines Frosches geschwommen wird, die Ergebnisse des Trainings können sich sehen lassen. Brustschwimmen und das sogenannte "Kraulen" durchs Wasser sind auch empfehlenswert. Dabei bringt jeder Schwimmstil seine ganz eigenen Vorteile mit sich. Auf eines sollte man als Anfänger oder Neu-Anfänger jedoch achten: Schwimmen ist ein Ausdauersport und wer lange nicht geschwommen ist, darf das ganze auch etwas ruhiger angehen.

Egal ob im Schwimmbad oder zu Hause

Wer einen eigenen Swimmingpool besitzt, kann jederzeit sich ins Wasser wagen und dort eine Weile lang seine Bahnen schwimmen. Rückenschwimmen ist am Anfang mit am besten geeignet, da hierbei die Wirbelsäule, Kopf-, Nacken- und Rückenmuskulatur vom Wasser getragen werden. Dies wirkt auch dem vielen Sitzen eines Jobs im Büro entgegen. Wer Brustschwimmen will, sollte keine Angst davor haben das Gesicht ins Wasser zu legen. Hält man den Kopf die ganze Zeit nur aufrecht, um aus dem Wasser zu bleiben kann es sonst zu einer Verspannung des Nackens kommen.