Yogalehrerausbildung

Yoga zu unterrichten ist eine sehr erfüllende und vor allem auch verantwortungsbewusste Aufgabe.

Als Yogalehrer braucht man eine solide Basis eigener Yoga-Praxis und sehr genaue Kenntnisse der verschiedenen Unterrichtstechniken. Es ist somit nicht nur wichtig, die verschiedenen Yogatechniken zu erlernen, sondern dieses Erlernte auch an dritte Personen weiterzugeben.

In einer Yogalehrerausbildung erlernt man die Techniken des seit Jahrhunderten erprobten klassischen, ganzheitlichen Yoga. Erkenntnisse aus Naturwissenschaften und Psychologie runden eine solche Jogalehrer-Ausbildung ab. Danach ist man in der Lage, die Phase der Asanas, in der Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer trainiert werden, mit den Phasen der Tiefenentspannung, der Atemübung sowie Mediation zu kombinieren und diese an dritte Personen weiterzugeben.

Vor dem Beginn einer Yogalehrer-Ausbildung sollte man selbst über einen längeren Zeitraum Yoga – am besten unter Anleitung eines erfahrenen Yogalehrers – praktiziert haben. Außerdem sollte man eine gewisse persönliche Reife und eine gefestigte Persönlichkeit mitbringen, um auch die so oft angesprochene „Kraft aus der inneren Mitte“ verkörpern zu können. Man sollte auch sehr gut mit Menschen umgehen können, da man stets individuell auf die unterschiedlichen Kursteilnehmer eingehen muss und oft ein Ohr für deren Anliegen, Fragen und Probleme aufzubringen hat. Auch hat man eine gewisse Verantwortung den Teilnehmern eines Kurses gegenüber; man muss diesen auch beratend zur Seite stehen und bei der Wahl der für jeden Einzelnen am besten geeigneten Yogarichtung zu helfen.

Bei der Jogalehrerausbildung wird man durch intensives Arbeiten mit den verschiedenen Techniken und Varianten des Yoga vertraut gemacht. Balance-Yoga, Anti-Stress-Yoga, Health-Joga, Yoga in der Schwangerschaft, Kinder-Yoga und viele andere Joga-Varianten mehr – jede dieser Richtungen hat einen eigenen Schwerpunkt oder folgt einer bestimmten Yoga-Tradition. Hierin unterscheiden sich dann auch die einzelnen Lehrerausbildungen von Joga.

Bei einer Yogalehrerausbildung sind verschiedene Rahmenrichtlinien einzuhalten. So müssen bestimmte Pflichteinheiten gelernt werden; hinzukommen die Einheiten zu den individuellen Schwerpunkten. Auch die Geschichte und Philosophie des Yoga wird gelehrt; ebenso erlernt man medizinische Grundlagen, Ethik und Philosophie, Psychologie, Mediation sowie Einheiten zur Gestaltung des eigenen Unterrichts. Im Anschluss an die Yoga-Lehrer-Ausbildung erfolgt eine spezielle Prüfung. Nach dessen Absolvierung ist man dazu befähigt, seine Yoga-Kenntnisse an Interessierte weiterzugeben. Manche nutzen die Ausbildung zum Yogalehrer aber auch nur, um seine eigenen Yoga-Kenntnisse noch weiter zu vertiefen.

Die Yogalehrerausbildung führt sehr oft dazu, dass der Joga-Lehrer eine besondere Lebensenergie erfährt. Die Ideale des Yoga spielen dann auch oft in seinem täglichen Leben eine große Rolle und haben eine sehr beruhigende und ausgleichende Wirkung auf ihn.